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good-news oder fake-news?
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- Geschrieben von: Henner Eurich
(Erschienen unter der Rubrik "An-ge-dacht" in unserem Gemeindebrief)
Wir schreiben das Jahr 1632: Im Juli verbietet der päpstliche Inquisitor das Buch "Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme". Anschließend wird der Autor Galileo Galilei von der Kirche als Ketzer verurteilt. Weil er geschrieben hatte: Die Erde bewegt sich um die Sonne. Die katholische Lehre sah das damals genau umgekehrt: Die Sonne bewegt sich um die Erde.
Heute lernt es jedes Kind: Die Erde bewegt sich um die Sonne. Aber dennoch stimmen regelmäßig 20 bis 30% (!) der Befragten der Aussage zu, dass sich die Sonne um die Erde drehe. Nun, wir haben Meinungsfreiheit - insofern steht es jedem frei, dieser Meinung zu sein.
paulus macht sich locker
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- Geschrieben von: Henner Eurich
Predigt am Sonntag Laetare - 11.03.2018
Predigttext: Philipper 1,15-21 (Basisbibel):
Einige verkünden Christus zwar, weil sie neidisch auf mich sind und Streit mit mir suchen. Aber bei anderen geschieht es durchaus mit gutem Willen: Sie tun es aus Liebe. Denn sie wissen, dass es mein Auftrag ist, vor Gericht die Gute Nachricht zu verteidigen. Die anderen aber, die Christus aus Eigennutz verkünden, meinen es nicht ehrlich. Sie wollen es mir in meiner Gefangenschaft noch schwerer machen. Was soll's! Ob mit Hintergedanken oder aufrichtig – die Hauptsache ist doch, dass Christus verkündet wird. Und darüber freue ich mich. Aber auch in Zukunft werde ich Grund zur Freude haben. Denn ich weiß: Alles, was ich jetzt durchmache, wird zuletzt zu meiner Rettung führen. Darin bestärken mich eure Gebete und der Geist, mit dem Jesus Christus mich ausstattet. Ja, es ist meine feste Erwartung und Hoffnung, dass ich mich nie lächerlich mache. Im Gegenteil: Durch das, was mit mir geschieht, soll in aller Öffentlichkeit Christus groß gemacht werden. Dies galt schon immer und es gilt auch jetzt. Und dabei kommt es nicht darauf an, ob ich am Leben bleibe oder sterbe. Denn für mich bedeutet Christus das Leben. Und darum ist Sterben für mich ein Gewinn.
"Was soll's! Ob mit Hintergedanken oder aufrichtig – die Hauptsache ist doch, dass Christus verkündet wird. Und darüber freue ich mich."
Paulus macht sich locker - so will ich die Predigt heute mal überschreiben. Paulus macht sich locker und zeigt innere Größe. Er sagt: "Was soll's!" Er macht sich nicht verrückt. Und das in einer Situation, die für ihn äußerst angespannt war: er war im Gefängnis. Weil er Christ war. Weil er von Jesus erzählte, dass er lebt und unsere einzige Rettung ist.
willkommen in der filterblase
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- Geschrieben von: Henner Eurich
(Mein Beitrag in unserem neuen Gemeindebrief, der demnächst erscheint)
Sagen Sie mal: Sind Sie eigentlich schon bei Facebook? Das ist die riesige Internetfirma, die weltweit 2,1 Milliarden aktive Nutzer hat; in Deutschland sind es 31 Millionen. Dieses soziale Netzwerk verändert unser Leben, ob wir das wollen oder nicht. Es verändert sogar unser Denken. Davor kann man nicht die Augen verschließen, auch wenn man selbst nicht "drin" ist.
Jüngst hat sich sogar der Chef der Computerfirma Apple, Tim Cook, kritisch über Facebook und ähnliche Netzwerke geäußert: er würde seinem Neffen nicht erlauben, ein soziales Netzwerk zu nutzen. Und auch Chamath Palihapitiya, ab 2007 Manager bei Facebook, warnt: „Ich denke, wir haben Tools geschaffen, die die Struktur unserer Gesellschaft auseinanderreißen.“ Das sind starke Worte von Leuten, die es wissen müssen. (1)
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